Leó Szilárd:

Der Mann hinter der Bombe 


Von der roten Ampel bis zur ersten Atombombe


Leó Szilárd ist ein brillanter Physiker – dabei hat er sein Studium in Berlin ursprünglich begonnen, ohne überhaupt immatrikuliert zu sein. Mit seinem Professor und Nachbarn Albert Einstein diskutiert er auf langen Spaziergängen von der Universität nach Hause über wissenschaftliche Fragen aller Art. Szilárd, der jüdischen Abstammung ist, flieht 1933 aufgrund der Machtergreifung Hitlers nach London. Mit der Entdeckung des Neutrons entwickelt er eine neue Obsession: Wie kann es gelingen, die unglaubliche Energie, die in einem Atomkern steckt, freizusetzen und nutzbar zu machen? Ausgerechnet an einer roten Ampel kommt ihm die entscheidende Idee.


Der Wettlauf um die Entwicklung der Atombombe


Leó Szilárds Ziel ist es, zu verhindern, dass die Deutschen als erste über Atomwaffen verfügen. Zusammen mit Albert Einstein und anderen Wissenschaftlern stellt er sich in den Dienst der amerikanischen Regierung, um die Entwicklung einer Atombombe zu Verteidigungszwecken voranzutreiben. Als er begreift, dass es beim Manhattan-Projekt nicht um die Verteidigung, sondern um einen Angriff auf Japan geht, ist er entsetzt. Szilárd versucht alles, um die Pläne der US-Regierung noch zu verhindern. 




Operation Doppeltes Spiel:

Die wahren Vorbilder für James Bond


Die unglaublichsten Geschichten schreibt immer das Leben. Johann-Nielsen Jebsen und Duško Popov – nachweislich reale Vorbilder für Ian Flemings James Bond – lernen sich in Nazi-Deutschland kennen und werden enge Freunde. Beide genießen ihr luxuriöses Leben, beide geraten als Doppelagenten für das Dritte Reich und Großbritannien zwischen die Fronten des Zweiten Weltkriegs. Und beide spielen als die erfolgreichsten Doppelagenten des D-Days eine entscheidende Rolle bei der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944. Ohne sie hätte der Zweite Weltkrieg vielleicht eine andere Wendung genommen. Zum ersten Mal im deutschen Sprachraum wird in diesem Buch  ihre Geschichte nachgezeichnet. Action pur – spannender als Casino Royale.


Einmischung unerwünscht 

14 Porträts beharrlicher und engagierter Forscherinnen – vom ersten Moment ihrer wissenschaftlichen Arbeit bis zum Moment großer Entdeckungen und Erfindungen. Sie alle hatten eines gemeinsam: Nur gegen große Widerstände gelang es ihnen, in einer männerdominierten Welt Wissenschaft zu betreiben. Oft wurden sie ignoriert, zum Schweigen verdammt und sogar bestohlen. 

Zu ihnen zählen: Jocelyn Bell Burnell: Britische Radioastronomin, die eine bisher unbekannte Sternenform im Weltall entdeckte. Ihr Doktorvater erhielt dafür den Nobelpreis. Sie ging leer aus. Chien-Shiung Wu: Chinesisch-amerikanische Physikerin, die bis 1944 am Manhattan-Projekt zum Bau der Atombombe beteiligt war und trotz ihrer zahlreichen Entdeckungen bei der Nobelpreisvergabe übergangen wurde. Lady Mary Wortley Montagu: Englische Literatin, die im 18. Jahrhundert in Konstantinopel Zeugin der ersten Pockenschutzimpfungen wurde und diese Methode gegen viel Widerstand in England einführte. 

Über die weisse Linie 

Es war ein spannendes, atemberaubend schnelles Katz- und Maus-Spiel, das sich der irische Priester Monsignore Hugh O’Flaherty und der SS-Obersturmbannführer Herbert Kappler während der deutschen Besetzung Roms von 1943 bis 1944 lieferten. Doch trotz O’Flahertys geheimer Verstecke, diverser Verkleidungen und spektakulärer Fluchten in letzter Minute ist es keine Don-Camillo-und-Peppone-Geschichte – für Tausende ging es ums nackte Überleben. O’Flaherty baute mit Chuzpe, Mut und Gottvertrauen eine geheime Fluchtorganisation für alliierte Soldaten und Juden in Rom auf. Er versteckte die Flüchtlinge teils im Vatikan, teils in Römischen Privathäusern. Zwischen O’Flaherty und Kappler begann eine mörderische Jagd. Keine andere Einzelperson hat im Zweiten Weltkrieg mehr alliierten Soldaten das Leben gerettet als O’Flaherty. Insgesamt bewahrte er mehr als 6.500 Menschen aus 25 Nationen vor Verhaftung, Folter und Tod. Bis heute ist er ein Vorbild für Zivilcourage und Unerschrockenheit geblieben.

Der Finsternis entgegen 


Spionage hinter den feindlichen Linien war eine der gefährlichsten Aufgaben während des Zweiten Weltkriegs. 39 Agentinnen riskierten diesen Ein­satz gegen Nazi-Deutschland. Treibende Kraft dieser Spezialeinheit war Vera Atkins, die einer deutsch-britischen Familie jüdischen Glaubens entstammte und in Rumänien aufwuchs. Gegen große politische Widerstände entwickelte sie ab 1940 ein Agentennetzwerk der besonderen Art. Sie bildete diese un­beugsamen Frauen aus, plante und leitete ihre Einsätze. Und sie gilt als reales Vorbild für die Figur der ›Miss Moneypenny‹. Doch die echte Agentin war weit mehr als eine Gehilfin. Fast 70 Jahre lang war Vera Atkins’ Geheimdienstakte unter Verschluss. Nun ist sie in den National Archives in London zugänglich. Die Autoren rekonstruieren anhand dieser Dokumente die geheime Geschichte der Vera Atkins und ihrer Agentinnen, die zu vergessenen Heldinnen geworden sind.

Garbo der Spion

Noch acht Wochen, nachdem die Invasion der Alliierten tatsächlich schon stattgefunden hat, warten 22 deutsche Divisionen auf den vermeintlichen Hauptangriff. Vergeblich. In die Irre geführt hat sie „Garbo“: Als einer ihrer wichtigsten Quellen in England hat der Agent die Deutschen überzeugt, dass die Landung erst noch bei Calais bevorstehe. Hitler werden Pujols Meldungen direkt vorgelegt, und die Deutschen vertrauen ihm weiter. Was die deutsche Führung nicht weiß: Pujol ist der wichtigste Doppelagent des britischen Geheimdienstes und spielt eine entscheidende Rolle bei der Operation „Fortitude“, dem Täuschungsmanöver der Alliierten, mit dem die Deutschen über den Zeitpunkt und den Ort der Landung der Alliierten in die Irre geführt werden sollten. Die Briten nennen Pujol „Garbo“, in Anklang an die Schauspielerin Greta Garbo. Aber wer ist dieser größte Schauspieler des Krieges wirklich? 

Sieh ihn nie an  

Eins, zwei - Ich hab’ den schwarzen Wolf gesehen.
Drei, vier - Er lässt die Mädchen um ihr Leben flehen.
Fünf, sechs - Leise tötet er und bringt sie fort.
Sieben, acht - Eins davon an einen unbekannten Ort.

In Berlin herrscht Panik, als der Serienmörder Eric Bennett aus der größten Psychiatrie der Stadt fliehen kann. Noch immer umgibt ihn und sein letztes Opfer ein düsteres Geheimnis, denn das Mädchen wurde nie gefunden. Die neue Ermittlerin im Landeskriminalamt Berlin, Lucy Westerberg, muss um jeden Preis verhindern, dass er wieder zuschlägt. Dieser Fall ist ihre Chance zu beweisen, dass auch die grausamsten Mörder gestoppt werden können.

Der Kodex des Clans 

Auf dem Dach der Kölner Nord-Süd-Fahrt wird, gefesselt an den beleuchteten Schriftzug »Liebe deine Stadt«, die Leiche eines Mannes gefunden. Die einzige Spur ist die rätselhafte Visitenkarte des Mörders: Das Opfer hat stark geschminkte, grellrote Lippen. Die Ermittlungen führen Kommissarin Lucy Westerberg nach Mülheim, zu einer Gruppe, die die Stadt kontrollieren will. Bald wird Lucy selbst verdächtigt in den Mordfall verwickelt zu sein - denn der Tote auf dem Dach war nur der Beginn einer Mordserie …